Das Studium der Physik

Das Physik-Studium wird vor allem von Universitäten und einigen wenigen Fachhochschulen angeboten. Das Studium dauert - nach der Umstellung auf Bachelor und Master - etwa 5 Jahre, entspricht damit einer Regelstudienzeit von 10 Semestern. Die ausgebildeten Physiker/-innen sind vorwiegend als Lehrer/-innen im öffentlichen Dienst oder in der Forschung und Entwicklung in
der Privatwirtschaft tätig. In Letzterer konstruieren, entwickeln und überwachen sie technische Geräte und helfen bei der physikalischen Umsetzung von Konzepten. Dabei konkurrieren die Physiker/-innen - aufgrund der Ähnlichkeit vieler Prozesse - mit den Absolventen der Ingenieurwissenschaft. Durch die IT bedingte Vernetzung vieler Arbeitseinheiten sind mittlerweile auch EDV-Kenntnisse unabdingbar geworden. Im Studium wird neben dem Interesse an physikalischen Versuchen, auch ein abstraktes Denkvermögen und eine disziplinierte Arbeitsweise gefordert. Die Fachliteratur ist oft in englischer Sprache verfasst, weswegen gute Englisch-Kenntnisse von Vorteil sind. Am Anfang des Studiums werden die physikalischen Grundkenntnisse vermittelt und die notwendige Methodik erlernt. Zusätzlich sind meist Fächer in den Hilfswissenschaften - wie z. B. der Mathematik und Informatik - von den Studierenden zu belegen. Im weiteren Studienverlauf werden dann die physikalischen Zusammenhänge vertieft und eine Konzentration auf die Physik an sich vorgenommen. Die Berufschancen für junge Physiker/-innen sind aufgrund der zugegebenermaßen geringen Popularität des Studiengangs und der hohen Nachfrage seitens der Industrie und Schulen, als günstig zu bewerten. Das Studium der Physik ist für naturwissenschaftlich begabte Schüler und Schülerinnen auf jeden Fall einen Blick wert.

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