Jugend forscht Mathematik

Tags: Jugend forscht; Mathematik; Physik; Wettbewerb

Jugend forscht - auch bei Mathematik und Informatik Jugend forscht ist ein bundesweiter Nachwuchswettbewerb, der 1965 vom damaligen Stern-Chefredakteur Henri Nannen initiiert und seither durch die Stiftung Jugend forscht e.V. jährlich abgehalten wird. Ziel des Wettbewerbs ist es, das Interesse an sieben wissenschaftlichen Themenfeldern - darunter auch Mathematik und Informatik - bei der Zielgruppe zu wecken und gleichzeitig besondere Talente auf diesen Fachgebieten zu identifizieren und fördern. Zu den Preisen zählen neben Geld- und Sachpreisen auch Stipendien oder Förderpreise von Sponsoren. Teilnehmer können sowohl in Einzel- als auch Gruppenarbeit von bis zu 3 Personen in zwei Altersgruppen (bis 14 und bis 21 Jahre) antreten, sofern Schüler mindestens die 4. Klasse besuchen und Studenten das erste Studienjahr noch nicht abgeschlossen haben. Ihre Beiträge werden dann auf Regional-, Landes- und später Bundesebene bewertet, wo sie häufig an Universitäten weitergeleitet werden, um dort von Experten fachlich beurteilt werden zu können. Besonders reizvoll ist das Themengebiet der Mathematik und Informatik, bei dem Teilnehmer in verschiedensten Unterthemen ihren Ideen freien Lauf lassen können - vielleicht entwickeln sie ein neues Verschlüsselungssystem für den Bereich der Kryptologie oder programmieren einen lernfähigen Roboter, um sich der Thematik der künstlichen Intelligenz anzunehmen. Ob Stochastik, Logik oder Chaostheorie - es ist hier nicht wichtig, das Rad immer wieder neu zu erfinden. Ausschlaggebend in diesen hochtheoretischen Bereichen ist vielmehr, durch Originalität ein lebhaftes Interesse an den entsprechenden Themengebieten zu wecken und somit eine Zukunft für die Forschung durch die Jugend von heute zu gewährleisten - auch in Bereichen, die auf den ersten Blick vielleicht langweilig erscheinen.