Warrants
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Was ist unter dem Begriff Optionsscheine zu verstehen?
Optionsscheine, welche auch als Warrants bezeichnet werden, sind verbriefte Optionen.
Mit verbriefen ist gemeint, dass handelbare Wertpapiere aus Forderungen oder Eigentumsrechten geschaffen werden.
Emittenten (Herausgeber) geben die Optionsscheine heraus. Als mögliche Emittenten sind zum Beispiel Kreditinstitute und Finanzdienstleister zu nennen.

Es besteht zwischen dem Emittent und dem Anleger ein Schuldverhältnis. Dieses Schuldverhältnis besitzt eine vorher festgesetzte Laufzeit, welche zwischen 6 Monaten und 2 Jahren liegen kann.
Die Besonderheit ist hier vor allem, dass zwischen den beiden beteiligten Parteien ein Basispreis festgelegt wird. Nur zu diesem Basispreis kann der Anleger kaufen oder verkaufen. Die Optionsscheine verbriefen somit das Recht, eine bestimmte Menge eines Gutes zu einem festgesetzten Termin und zu einem festgelegten Basispreis zu kaufen oder verkaufen.
Die Spekulation mit Optionsscheinen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Allerdings ist der Handel mit Optionsscheinen auch sehr risikobehaftet, denn wie bereits erwähnt kann der Basispreis nicht mehr verändert werden. Bei Kursverlusten kann es somit dazu kommen, dass Verluste eintreten. Um solchen Problemen aus dem Weg zu gehen ist es notwendig sich ausführlich mit der Materie der Optionsscheine auseinander zu setzen. Zudem ist es natürlich wichtig die Entwicklung auf dem Markt zu beobachten, um die eventuelle Markterwartung zu erahnen und dadurch Gewinne zu erzielen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Warrents hoch spekulativ sind. Allerdings ist es mit ihnen auch möglich, beim Vorliegen von gewissen Kenntnissen, hohe Gewinne zu erzielen.